Aids abkürzung für Aquired Immune Deficieny Syndrom (engl.: erworbene Immunschwäche), eine durch das HIV-Virus verursachte Schwächung des körperlichenImmunsystems, die nach Ausbruch der Krankheit zum Tod führen kann. Die Ansteckung erfolgt durch Übertragung virushaltiger Körperflüssigkeiten wie Blut oder Sperma (Samenflüssigkeit) eines Kranken, v. a. beim (ungeschützen) Geschlechtsverkehr. Die Infektion erfolgt jedoch nicht durch bloße Berührungen sondern dadurch, dass die Viren (meist über - auch kleinste, kaum spürbare - Wunden) ins Blut gelangen. Die Viren dringen hauptsächlich in die sogenannten "Helferzellen" des Immunsystems ein, vermehren sich dort und zerstören sie dabei. Die Helferzellen sind an der Steuerung der körperlichen Immunabwehr wesentlich beteiligt. Da anfangs nur wenige dieser Zellen befallen sind, können die anderen noch zur Antikörperbildung beitragen und die Immunabwehr aufrechterhalten. Die Antikörper gegen die viren im Blut Infizierten sind dann mit Hilfe von Tests nachweisbar (HIV positiv). Frühestens nach zwei Monaten können kurz Zeit die ersten Krankheitszeichen auftreten (ähnlich Grippe, Angina). Nach zwei bis vierzehn Jahren kommt es zum Ausbruch der eigentlichen Krankheit mit sogenannten "opportunistischen Infektion". Dabei vermehren sich sonst harmlose Bakterien und Pilze des Darms und der Haut sehr stark, es kommt zu Infektionen von Darm- und Mundschleimhäuten mit Durchfällen, Fieber, Gewichtsverlust. Häufig tritt eine Lungenentzündung und eine bestimmte Art von Hautkrebs auf (Kaposi-Sarkom).
Zur Zeit gibt es weder Impfungen noch ein Medikament zur Heilung von Aids.
Wichtigste Schutzmaßnahme gegen eine Ansteckung ist daher der Bebrauch von Kondomen beim Geschlechtsverkehr.
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